SozialKultur Kreis Soest e.V.
SozialKultur Kreis Soest e.V.

28.03.2018 Spendeneingang

von der Bürgerstiftung Hellweg Region für Benefizkonzert

„Waldemar Hampel und Peter Wiesrecker vom Verein SozialKultur Kreis Soest bedankten sich bei Frau Tina Schwartze, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Hellweg-Region, und den dahinter stehenden Sponsoren für die Spende in Höhe von 500,- €. Mit der Unterstützung kann ein Teil der Kosten für das Konzert des Dante Trios am Samstag, den 05. Mai 2018 ab 20.oo Uhr in der Heilig Kreuz Kirche, Soest bezahlt werden. Der Erlös aus dem Benefizkonzert des Dante Trios fließt zu 100 % dem Christlichen Hospiz in Soest zu, das am Vortag, Freitag, den 04. Mai eröffnet wird. Das Benefizkonzert ist gleichzeitig der Abschluss der Eröffnungsfeier.“

02.03.2018 Pressemitteilung

Konzert zur Eröffnungsfeier des Hospizes für den Kreis Soest

Das Dante Trio aus Münster spielt am 05. Mai 2018 in der Heilig Kreuz Kirche Soest. Die vollständige Pressemitteilung kann als PDF heruntergeladen werden.
SOEST - Keine Kirchenlieder, sondern Musik aus Filmen erfüllte am Samstagabend die Heilig-Kreuz-Kirche. Zum Abschluss des Tags der offenen Tür des Hospizes hatte der Verein SozialKultur Kreis Soest zum Benefizkonzert eingeladen. Knapp 100 Besucher kamen – trotz Soester Börde und bestem Sommerwetter. Und sie wurden bestens entlohnt. Das Dante Trio spielt in ungewöhnlicher Formation: Orgel, Trompete und Saxofon hört man selten zusammen. Gerade deshalb erklangen die zumeist sehr bekannten Stücke des kurzweiligen Programms erfrischend anders. Ohne Probleme vermochten die drei jungen Musiker ganze Sinfonieorchester zu ersetzen. Mit der Programmauswahl hatten David Wiesrecker (Trompete), Lucas Knappe (Saxofon) und Simon Wiesrecker (Orgel) alles richtig gemacht: Die eine Hälfte klassisch-romantisch, die andere Hälfte Filmmusik, da war für jeden Geschmack etwas dabei. Eines hatten alle Stücke gemeinsam: Sie wurden entweder für Filme geschrieben oder fanden darin Verwendung. Das Trio interpretierte die Musik zu großen Blockbustern wie „E.T.“ und „Star Wars“ ebenso wie Klassiker der Musikgeschichte: von Mozarts Sinfonie Nr. 40 bis Tschaikowskis „Tanz der Zuckerfee“ aus  der Nussknacker-Suite. Keines der Werke ist im Original tatsächlich für Saxofon, Trompete und Orgel geschrieben. Deshalb müssen die Mitglieder des Dante Trios meist bestehende Stücke umschreiben. Insbesondere Organist Simon Wiesrecker hatte für das Konzert in Soest im Vorfeld fleißig arrangiert, wie Saxofonist Lucas Knappe das Publikum informierte. Immer wieder gaben die Musiker interessante Informationen zum Konzert zum Besten, unterhielten die Zuhörer also mehr als nur auf musikalische Weise und lockerten die Atmosphäre damit angenehm auf. Düster kam das „Herr der Ringe“-Medley mit Musik von Howard Shore daher, in dem Lucas Knappe quasi fliegend zwischen dem tiefen Bariton- und dem hohen Sopran-Saxofon hin und her wechselte. Für eine Überraschung sorgte Simon Wiesrecker: Für ein paar Takte verstummten alle Instrumente und der junge Mann sang mit sanfter, aber sicherer Stimme eine traurige Weise, die Fans aus dem dritten Film der Saga kennen. Erst zart, dann majestätisch klang die Filmmusik zu den „Chroniken von Narnia“, komponiert von Harry Gregson- Williams. Lucas Knappe am Saxofon säuselte die reizende Melodie geradezu, bevor er sie an David Wiesrecker weitergab, der seiner Trompete ebenso sanfte und fehlerfreie Töne entlockte – dass beide als Profi-Musiker im Musikkorps der Bundeswehr musizieren, merkten die Zuhörer nicht nur bei diesem Werk. Höhepunkte des Konzerts waren unter anderem die Sätze aus Griegs Peer-Gynt-Suite, insbesondere das bekannte „In der Halle des Bergkönigs“: Zu Beginn träge, steigerten die Musiker in perfekter Synchronität Geschwindigkeit und Intensität bis zum Finale. Nicht immer spielten alle drei Musiker: Angenehm anzuhören war auch der berühmte Walzer Nr. 2 von Dimitri Schostakowitsch, den Lucas Knappe und Simon Wiesrecker gemeinsam spielten – „eines der wenigen Stücke, die im Original für Sinfonieorchester mit Saxofon komponiert wurden“, wie Knappe erklärte, der das Spielen sichtlich genoss. Im Kontrast dazu stand der Finalsatz, eine Toccata, der Orgelsinfonie von Charles Marie Weber, den Simon Wiesrecker solo interpretierte. Mit der im höchsten Maße anspruchsvollen Musik mit ihren unaufhörlich donnernden Sechzehntel und den fließenden Dynamiken zog er die Zuhörer in seinen Bann. In einem Film fand die Toccata bislang übrigens wohl keine Verwendung – dennoch wurde das Stück schon mal live ins Fernsehen und in Millionen Haushalte übertragen. „Es wurde im Westminster Abbey bei der Hochzeit von Kate und William gespielt“, verriet Simon Wiesrecker augenzwinkernd, und hatte sich damit für ihr Filmmusik- Konzerts qualifiziert.

Dante Trio - Musik aus Filmen

Bericht vom Benefizkonzert für unser Hospiz am 05. Mai 2018

SozialKultur Kreis Soest e.V.
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28.03.2018 Spendeneingang 

von der Bürgerstiftung Hellweg Region für

Benefizkonzert

„Waldemar Hampel und Peter Wiesrecker vom Verein SozialKultur Kreis Soest bedankten sich bei Frau Tina Schwartze, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Hellweg-Region, und den dahinter stehenden Sponsoren für die Spende in Höhe von 500,- €. Mit der Unterstützung kann ein Teil der Kosten für das Konzert des Dante Trios am Samstag, den 05. Mai 2018 ab 20.oo Uhr in der Heilig Kreuz Kirche, Soest bezahlt werden. Der Erlös aus dem Benefizkonzert des Dante Trios fließt zu 100 % dem Christlichen Hospiz in Soest zu, das am Vortag, Freitag, den 04. Mai eröffnet wird. Das Benefizkonzert ist gleichzeitig der Abschluss der Eröffnungsfeier.“

02.03.2018 Pressemitteilung

Konzert zur Eröffnungsfeier des Hospizes für den Kreis

Soest

Das Dante Trio aus Münster spielt am 05. Mai 2018 in der Heilig Kreuz Kirche Soest. Die vollständige Pressemitteilung kann als PDF heruntergeladen werden.

Dante Trio - Musik aus Filmen

Benefizkonzert für unser Hospiz am 05. Mai 2018

SOEST - Keine Kirchenlieder, sondern Musik aus Filmen erfüllte am Samstagabend die Heilig-Kreuz-Kirche. Zum Abschluss des Tags der offenen Tür des Hospizes hatte der Verein SozialKultur Kreis Soest zum Benefizkonzert eingeladen. Knapp 100 Besucher kamen – trotz Soester Börde und bestem Sommerwetter. Und sie wurden bestens entlohnt. Das Dante Trio spielt in ungewöhnlicher Formation: Orgel, Trompete und Saxofon hört man selten zusammen. Gerade deshalb erklangen die zumeist sehr bekannten Stücke des kurzweiligen Programms erfrischend anders. Ohne Probleme vermochten die drei jungen Musiker ganze Sinfonieorchester zu ersetzen. Mit der Programmauswahl hatten David Wiesrecker (Trompete), Lucas Knappe (Saxofon) und Simon Wiesrecker (Orgel) alles richtig gemacht: Die eine Hälfte klassisch-romantisch, die andere Hälfte Filmmusik, da war für jeden Geschmack etwas dabei. Eines hatten alle Stücke gemeinsam: Sie wurden entweder für Filme geschrieben oder fanden darin Verwendung. Das Trio interpretierte die Musik zu großen Blockbustern wie „E.T.“ und „Star Wars“ ebenso wie Klassiker der Musikgeschichte: von Mozarts Sinfonie Nr. 40 bis Tschaikowskis „Tanz der Zuckerfee“ aus  der Nussknacker-Suite. Keines der Werke ist im Original tatsächlich für Saxofon, Trompete und Orgel geschrieben. Deshalb müssen die Mitglieder des Dante Trios meist bestehende Stücke umschreiben. Insbesondere Organist Simon Wiesrecker hatte für das Konzert in Soest im Vorfeld fleißig arrangiert, wie Saxofonist Lucas Knappe das Publikum informierte. Immer wieder gaben die Musiker interessante Informationen zum Konzert zum Besten, unterhielten die Zuhörer also mehr als nur auf musikalische Weise und lockerten die Atmosphäre damit angenehm auf. Düster kam das „Herr der Ringe“-Medley mit Musik von Howard Shore daher, in dem Lucas Knappe quasi fliegend zwischen dem tiefen Bariton- und dem hohen Sopran-Saxofon hin und her wechselte. Für eine Überraschung sorgte Simon Wiesrecker: Für ein paar Takte verstummten alle Instrumente und der junge Mann sang mit sanfter, aber sicherer Stimme eine traurige Weise, die Fans aus dem dritten Film der Saga kennen. Erst zart, dann majestätisch klang die Filmmusik zu den „Chroniken von Narnia“, komponiert von Harry Gregson-Williams. Lucas Knappe am Saxofon säuselte die reizende Melodie geradezu, bevor er sie an David Wiesrecker weitergab, der seiner Trompete ebenso sanfte und fehlerfreie Töne entlockte – dass beide als Profi-Musiker im Musikkorps der Bundeswehr musizieren, merkten die Zuhörer nicht nur bei diesem Werk. Höhepunkte des Konzerts waren unter anderem die Sätze aus Griegs Peer-Gynt-Suite, insbesondere das bekannte „In der Halle des Bergkönigs“: Zu Beginn träge, steigerten die Musiker in perfekter Synchronität Geschwindigkeit und Intensität bis zum Finale. Nicht immer spielten alle drei Musiker: Angenehm anzuhören war auch der berühmte Walzer Nr. 2 von Dimitri Schostakowitsch, den Lucas Knappe und Simon Wiesrecker gemeinsam spielten – „eines der wenigen Stücke, die im Original für Sinfonieorchester mit Saxofon komponiert wurden“, wie Knappe erklärte, der das Spielen sichtlich genoss. Im Kontrast dazu stand der Finalsatz, eine Toccata, der Orgelsinfonie von Charles Marie Weber, den Simon Wiesrecker solo interpretierte. Mit der im höchsten Maße anspruchsvollen Musik mit ihren unaufhörlich donnernden Sechzehntel und den fließenden Dynamiken zog er die Zuhörer in seinen Bann. In einem Film fand die Toccata bislang übrigens wohl keine Verwendung – dennoch wurde das Stück schon mal live ins Fernsehen und in Millionen Haushalte übertragen. „Es wurde im Westminster Abbey bei der Hochzeit von Kate und William gespielt“, verriet Simon Wiesrecker augenzwinkernd, und hatte sich damit für ihr Filmmusik-Konzerts qualifiziert.